– Selbstverständliches Da- und Selbst-sein.
– Sichere Bindungsfähigkeit mit Körper- und Ressourcenerfahrungen.
– Ressource-betontes Basis-Modul sowie Vertiefungsmodule.
– Selbsterfahrung für alle
– Zusatz-Fortbildungsmodul für Fachleute.
Infos
Leitung
Robert Fischer unterstützt von Notburga Fischer und Team
Zielgruppe sind Menschen, die …
- … Therapieerfahrung einzeln und/oder im Gruppensetting besuchten und sich weiter entwickeln wollen, um mehr bei sich zu sein und von dort aus sich tiefer zu sich, anderen und der Welt zu beziehen.
- … die bereit sind, mit genügend Ressourcen frühen Prägungen und Belastungen zu begegnen, diese tiefer zu verstehen, um sich von deren belastenden Wirkungen zu befreien.
- … die sich von einem erfahrungs- und reflexions-orientierten Setting angesprochen fühlen in dem Rollenstrukturen zur Erforschung, Reflexionsrunden zur Integration, Meditationen zur Besinnung, sowie Tanz zur Vertiefung der Themen und zum Ausdruck und Feiern der Lebensfreude.
- … die als Fachleute in Coaching und Psychotherapie, die Wichtigkeit dieser Themen kennen, selbst dazu weiter lernen wollen, um beruflich tiefer begleiten zu können. Fachleute können zusätzlich zur Selbsterfahrung auch am Fortbildungsmodul teilnehmen.
Zweck und Fokus
Viele Menschen kennen eine Grundherausforderung:
Wie kann ich bei mir sein
und gleichzeitig gut bezogen sein?
Dem begegnen wir in Paarbeziehungen, als Eltern mit Kindern, in unseren Herkunftsfamilien, am Arbeitsplatz, mit Nachbar:innen – ja immer, wenn wir anderen begegnen. Manchmal stellen wir in dieser so sehr auf das Individuum fokussierten Zeit fest, dass unsere Beziehung zu Gruppen, zum Ort des Wohnens, zur Lebenswelt besser sein könnte. Diese Modulreihe hilft, bei dieser menschlichen Herausforderung Schritte weiter zu kommen. Damit wird mehr Lebendigkeit in uns frei, mehr Lebensfreude, Beziehungsfähigkeit, Reife und Verantwortungsfähigkeit und Erfüllung im Leben.
Diese Modulreihe «Da sein und Bindung» fokussiert auf das Fundament des Selbst-seins- und der Beziehungsfähigkeit. Die Teilnehmer:innen erfahren nicht nur mehr über ihr selbstverständliches Sein, sondern auch über wahrscheinlich früh erworbene Schutzverhalten, die uns und unserem eigentlichen Sein, Beziehen, Lieben und sinnvollem Wirken in der Welt heute im Wege stehen können.
Arbeitsweise
Das Theoriemodell ist inspiriert von Alexander Lowen’s Charakterlehre (Bioenergetik). Laucrence Heller (NARM) hat das Modell übernommen und mit einer dialogischen Heransgehensweise verbunden. Die Arbeitsweise hier ist inspiriert von Willem Poppeliers’ Ansatz Sexual Grounding Therapy® und von anderen körper-, ressourcen- und erlebnis-orientierten nachnährenden und traumainformierten Ansätzen sowie unserer Arbeit in der MannFrau Symphonie. Erfahrungsstrukturen mit Rollen von Eltern in ihrem Potential haben eine zentrale Funktion. Sie ermöglichen ein gesamtheitliches Erleben und Lernen, körperlich, emotional und im Verständnis. In den Integrationsrunden werden Fragen mit Demonstrationen und Erklärungen beantwortet, das Erleben eingeordnet und verankert. Meditative und rituelle Elemente vertiefen den therapeutischen Lernprozess und helfen diesen vielschichtiger, vernetzter zu erleben. Tanz wird als Vorbereitung, Auflockerung, Lebensfreude und Vertiefung der Erfahrungen regelmässig «eingestreut».
Wir sehen uns nicht nur als Individuen, sondern auch als zugehörig zu Partnerschaften, Familien, Gruppen, Lebensräumen, ja letztendlich als Erdenbürger. Wir können «die Umwelt» beeinflussen und «die Umwelt» kann uns beeinflusssen. Diese Dimension ist hier mit einbezogen. Sein und Binden hat Bedeutung zu uns selber, zu Mitmenschen, zu Gruppen und natürlich zur ganzen Lebenswelt. Wir leben in einer Zeit, in der Vielen das sehr bewusst ist und sie sich gerne für innere und äussere Gesundheit und Lebensfreundlichkeit einsetzen.
Inhalt anhand des Entwicklungsmodells
Das Modell beschreibt fünf Haupt-Entwicklungsschritte bzw. Selbstseins- und Bindungsthemen und wurde u.a. von Alexander Lowen (Bioenergetik®) beschrieben und von anderen Methoden (z.B. NARM®, Bodynamic®, Core Development) übernommen und weitergeführt. Wenn diese essentiellen Entwicklungsschritte nicht vollständig begangen werden konnten, was bei den meisten Menschen in unterschiedlichem Ausmass der Fall sein dürfte, kann das unser späteres Da sein sowie die Bindungsfähigkeit beeinträchtigen. Diese Modulreihe fördert die Nachreifung dieser Entwicklungsthemen, die nachfolgend kurz beschrieben werden:
Struktur 1 im Modul 1 + 2: Kontakt und Sein, «Das zurückgewiesene Kind»
Selbstverständliches natürliches Recht zu existieren, zu sein, zu fühlen, zu empfinden, zu denken, zu bewegen, … . «Ich kann einfach so sein wie ich bin in den Beziehungen zu meinen wichtigen Bezugspersonen.» Überwinden von unerklärlichen Unzulänglichkeitsgefühlen, grundsätzlicher Scham zu sein, nicht dazuzugehören. Daseinsberechtigung statt nur in Rollen und in Leistung, aus dem Sein in einen stimmigen Kontakt gehen.
Struktur 2 im Modul 1 + 3: Einstimmen und Bedürfnisse, «Das vernachlässigte Kind»
Selbstverständlichkeit der eigenen Bedürfnisse. «Es ist natürlich, dass ich Kontakt, Beziehung, Nahrung, Genuss, Körperlichkeit, Sinnlichkeit, geistige Anregung, Herausforderungen, … brauche, dass das Gegenüber sich auf mich einstimmt, ich mich auf das Gegenüber einstimme.» Überwinden der frustrierten Bedürftigkeit oder der vorgespielten Bedürfnislosigkeit mit dauerndem Dasein für Andere. Ich kann in Beziehung meine Bedürfnisse wahrnehmen, sie einbringen und gegenseitiges einschwingen ist möglich
Struktur 3 im Modul 1 + 4: Vertrauen und Zusammenspiel, Gegenseitigkeit, «Das bewunderte und abgewertete Kind»
Selbstverständlichkeit der eigenen Fähigkeiten und des Bittens um Unterstützung. Um Hilfe bitten können wenn nötig, die gesunde gegenseitige menschliche Abhängigkeit leben, die Stärke der Verletztlichkeit annehmen. Überwinden unterschwelliger Gefühle der Ohnmacht, des Versagens, bzw. der Allmacht und Überheblichkeit, des aufgeblasenen Selbstbildes, von „so tun als ob“. Vertrauen entwickeln in sich, in andere und in Beziehung.
Struktur 4 im Modul 1 + 5: Autonomie und Echt-sein, «Das unterdrückte, gedemütigte Kind»:
Selbstverständlich zum eigenen Standpunkt stehen mit Konfliktfähigkeit. Auch wenn meine Sicht der Dinge sich sehr unterscheidet in der Bindung bleiben, lieben und sich liebenswert erleben mit wahrem „Ja“ oder „Nein“. Statt wütend-rebellisch gegen Autoritäten zu kämpfen bzw. passiv-aggressiv den Klärungen auszuweichen oder mir viel zu viel aufzuladen, in inneren Widersprüchen gelähmt zu bleiben oder aufzuschieben. Ich kann meine autonomen Impulse leben und gleichzeitig in Kontakt bleiben.
Struktur 5 in der MannFrau Symphonie und in der Fortbildung: Liebe und Sexualität, Sexuelle Liebe, «Das herzverletzte, leistungsidealisierte, aufmerksamkeitsheischende Kind»
Wird in der MannFrau Symphonie und der Fortbildung „Sexuelle Beziehungsthemen in Therapie und Beratung“ (organisiert von IBP, geleitet von Notburga und Robert Fischer) behandelt. Sexuell lieben bedeutet: Selbstverständlichkeit im Lieben und geliebt Werden, im Begehren und begehrt Werden. Die Fähigkeit sich in der passenden Beziehung in Herz und Sex öffnen zu können. Überwinden von Perfektionismus, von der Illusion dass Aufmerksamkeit und Bewunderung gleich Liebe sei, von Schutzmauern um Herz und/oder Sex, von Tun/Leistung auf Kosten von Sein und Fühlen.
Form des Angebots
Selbsterfahrung, Therapie
Das Modul 1 (bzw. «Da sein und Bindung» vor 2027) ist die Grundlage für alle anderen Module.
Die Module 2-5 sind nach dem Modul 1 möglich zu Vertiefung, können einzeln oder als Selbsterfahrungstraining gebucht werden.
Fortbildung
Das Modul 6 ist nach der Teilnahme an den Modulen 1-5 für Fachleute (Coaching, Psychotherapie) zur Entwicklung der professionellen Perspektive und Fähigkeiten. Die Teilnehmenden lernen ein Vertiefen der Theorie, gewinnen in Übungssitzungen mit life-Supervision Sicherheit und professinelle Kompetenz und gewinnen die professionelle Perspektive durch Integrationsrunden, Demonstrationssitzungen und Theorie-Erläuterungen. Nach jedem der Module 2 bis 5 nehmen die Teilnehmenden selbstorganisiert 5 NARM Sitzungen zum Thema des Moduls (im Preis nicht inbegriffen) zur Vertiefung, Integration und Festigung. Den Abschluss bildet das Fortbildugsmodul 6.
Die Teilnehmenden der Fortbildung erhalten ein Zertifikat mit kurzer Inhaltsbeschreibung, das die Teilnahme und Stundenzahl bestätigt.
Preise
Selbsterfahrung
Modul 1 und 6 : je CHF 1320.–
Modul 2 bis 5 einzeln gebucht: je CHF 850.–
Module 2-5 miteinander gebucht: CHF 3060.–
Fortbildung
Module 1-6 (Selbsterfahrung + Fortbildung): 5400.–
zusätzlich Unterkunft im Seminarhaus IdyllGais, Gais
Daten und Ort
- Modul 1 – Einführung Bindungsstrukturen, Selbstregulation, Ressourcen: So. 17. (11.00h) – Fr. 22. (14:30h) Jan 2027 im IdyllGais in Gais AR/CH.
- Modul 2 – Kontakt und Sein: 13. (11h) – 16.5.27 (ca. 14:30h), IdyllGais
- Modul 3 – Einstimmen und Bedürfnisse: 9. (11h) – 12.10.27 (ca. 14:30h), IdyllGais
- Modul 1 – Einführung Bindungsstrukturen, Selbstregulation, Ressourcen: 25. (11h) – 30.1.28 (ca. 14:30h), IdyllGais
- Modul 4 – Vertrauen und Zusammenspiel. 29.4. (11h) – 2.5.28 (ca. 14:30h). IdyllGais
- Modul 5 – Autonomie und Echtsein: 7. (11h) – 10.9.28 (ca. 14:30h). IdyllGais
- Modul 6 – für Fachleute: professionelle Anwendung und Integration aller Bindungsthemen: 7. (11h) – 12.11.28 (ca. 14:30h). IdyllGais
Modul 1 ist als Grundlagenmodul jährlich geplant und Voraussetzung für die Vertiefungsmodule inklusive des Fortbildungsmoduls.
Module 2-5 können als Einheit gebucht werden oder einzeln, sie sind 2-jährlich geplant. Voraussetzung ist die Teilnahme am Modul 1 bzw. am Seminar Da sein und Bindung vor 2027.
Modul 6 ist eine Fortbildung für Fachleute mit Coaching- oder Psychotherapie-Ausbildung.
Da sein und Bindung
- Modul 1 – Einführung alle Bindungsstrukturen, Selbstregulation, Ressourcen:
So. 17. (11.00h) – Fr. 22. (14:30h) Jan 2027 im IdyllGais in Gais AR/CH. - Modul 2 – Kontakt und Sein: 13. (11h) -16.5.27 (~14:30h), IdyllGais
- Modul 3 – Einstimmen und Bedürfnisse: 9. (11h) -12.10.27 (~14:30h), IdyllGais
- Modul 1 – Einführung alle Bindungsstrukturen, Selbstregulation, Ressourcen:
25. (11.00) -30.1.28 (~14:30h), IdyllGais - Modul 4 – Vertrauen und Zusammenspiel. 29.4. (11h) – 2.5.28 (~14:30h). IdyllGais
- Modul 5 – Autonomie und Echtsein: 7. (11h) – 10.9.28 (~14:30h). IdyllGais
- Modul 6 – für Fachleute: professionelle Anwendung und Integration aller Bindungsthemen: 7. (11h) – 12.11.28 (~14:30h). IdyllGais
Modul 1 ist als Grundlagenmodul jährlich geplant und Voraussetzung für die Vertiefungsmodule.
Module 2-5 können als Einheit gebucht werden oder einzeln, sie sind 2-jährlich geplant. Voraussetzung ist die Teilnahme am Modul 1 bzw. am Seminar Da sein und Bindung vor 2027.
Modul 6 ist eine Fortbildung für Fachleute mit Coaching- oder Psychotherapie-Ausbildung.
alle Module von Da sein und Bindung beginnen am ersten Tag um 11.00 Uhr und enden am letzten Tag mit dem Mittagessen
