Sexual Grounding® Therapy (SGT) von Willem
Poppeliers ist ein innovativer Ansatz einer systemischen,
tiefenpsychologischen, körperorientierten Sexualtherapie und bietet
eine wesentliche Ergänzung zu den gängigen Psychotherapiemethoden.
Mehr über die
International SGT-Trainings
Unsere Erfahrung zeigt, dass diese Arbeit eine nachhaltige
Unterstützung für die elementaren Lebensthemen bildet. Damit
meinen wir insbesondere die eigene sexuelle Liebes- und
Beziehungsfähigkeit und die Begleitung der Kinder als natürliche
sexuelle Wesen.
SGT geht das Thema Sexualität und Beziehung mit im guten Sinne
entwaffnender Selbstverständlichkeit und Direktheit an und bringt
auch für Therapie-Erfahrene ein wichtiges neues Element ein. Dies
ist die Rückverbindung mit der ursprünglichen Natürlichkeit und
Lebendigkeit eines Menschen als sexuelles Wesen, um sich in seiner
Gesamtheit im Lebensverlauf weiter entwickeln und reifen zu können.
Die Einbindung in die Generationenlinie (Familie, Vorfahren und
Nachkommen, Eltern und Kinder) fügt der tiefen Verankerung (grounding)
der Persönlichkeit in den Beziehungen des Alltags eine soziale und
spirituelle Dimension hinzu.
SGT hilft Einzelnen und Paaren, früher nicht vollzogene
Entwicklungsschritte der sexuellen Liebesfähigkeit wieder
aufzunehmen, die aktuell anstehenden Beziehungsthemen zu vertiefen
und Lösungen zu verwirklichen. Diese Methode enthält praktische
Modelle und therapeutische Strukturen sowohl für die (Nach-)
Reifung der Sexualität von der Kindheit bis ins Erwachsenenleben,
als auch für die Weiterentwicklung der erwachsenen sexuellen
Liebesfähigkeit und die Reifung bis ins Alter und zum Sterben.
Statt unsere primären Sehnsüchte über einen Partner erfüllen
zu wollen, lernen wir, uns als selbstregulierende erwachsene
Menschen in eine Paarbeziehung einzugeben und diese verantwortlich
mit zu gestalten.
Das ist für unsere Kultur, die sich sehr an der jugendlichen
Form der Sexualität orientiert, neu, einzigartig und eine
Erleichterung. Sexualität wird nicht losgelöst, sondern in
Verbindung mit der Liebes- und Beziehungsfähigkeit im Alltag
gefördert. Damit bietet Sexual Grounding® auch für Therapeuten
und Menschen im Coaching- und Erziehungsbereich essentielle, neue
Inhalte.
Der Begründer Drs. Willem Poppeliers:
Sexual Grounding Therapy® wurde von Drs. Willem Poppeliers
entwickelt, einem Psychologen und Körperpsychotherapeuten aus
Holland. In den vielen Jahren seiner eigenen Ausbildung stellte er
immer wieder fest, dass das Thema Sexualität entweder vermieden
oder erst am Therapieende kurz und meistens theoretisch abgehandelt
wurde. Er entwickelte mit Sexual Grounding Therapy® eine Methode,
die auf einer fundierten Theorie zu acht wichtigen Reifestufen von
Sexualität und Beziehung im Lebensverlauf beruht.
1999 gründete er die Foundation for Sexual Grounding Therapy®
In unserem Mann Frau Beziehungs-Training folgen
wir dem Sexual Grounding® Modell der Reifestufen von Sexualität
und Beziehungsfähigkeit in den verschiedenen Lebensphasen von der
Kindheit bis zum Tod.
Trainingsinhalte in Theorie und praktischer Erfahrung:
SGT führt durch die Themen folgender Altersstufen:
der oedipalen Phase (3 bis 6 Jahre), der Pubertät und Adoleszenz
bis 24 Jahre.
- die Wiederentdeckung von Unschuld, Erregung und Neugier in der
Kindheit und Pubertät
- die wichtige Funktion der Eltern bei der Begleitung der
sexuellen Entwicklung vom Jungen zum Mann / vom Mädchen zur
Frau
- die prägende Auswirkung dieser Zeit auf die Fähigkeit,
später frei erreichbare Beziehungspartner zu wählen
- eine Basis für eine erfüllte Beziehung schaffen, durch das
Erkennen und die Zurücknahme von Projektionen und
Abhängigkeiten, die in der ödipalen und pubertären Phase
entstanden sind
- von der Fremdregulierung zur Selbstregulierung als sexuelle
erwachsene Wesen
ab dem Alter 24 über die Lebensmitte durch die weiteren
Lebensphasen bis zum Tod
- sich in eine verbindliche Beziehung einlassen und darin
bleiben können
- der Fluss der Energie zwischen Herz und Genitalien bei Mann
und Frau - und beide Ebenen in einer verbindlichen Beziehung
leben können
- Eltern werden für gemeinsam Erschaffenes, seien es leibliche
Kinder oder gemeinsame Projekte
- Konstanz und Balance von maskulin und feminin in der
Partnerschaft
- von Mann und Frau gegenüber, zum Energie austauschen und
transformieren in der Beziehung
- die Eltern sterben, die Kinder werden erwachsen –
Enkelkinder –
- Liebesbegegnung und Sexualität im Wandel des Alterns
- die unterstützende Funktion der weiblichen und männlichen
Ahnenreihe
- vital und in Würde altern, erfüllt sterben